Klimaschutz durch Green Hosting für WordPress!

Über Klimaschutz wird zur Zeit viel diskutiert und niemand kommt um das Thema Nachhaltigkeit derzeit herum. Auch Onlineunternehmen und Webseiten-Betreiber beschäftigen sich mit Green Hosting. Denn “das Internet”, aber auch WordPress und natürlich das WordPress Hosting benötigen eine große Menge an Energie.Kann das Internet da noch ökologisch sein? Ist Nachhaltigkeit auf diesem Gebiet überhaupt möglich und ist es noch authentisch?

Ökologischer Webhosting-Angebote und ihre Chancen und Grenzen

Wenn Sie eine Webseite bzw. einen Onlineshop betreiben, verbrauchen Sie ebenfalls viele Ressourcen. Es lässt sich aber mit einem klimapositiven Hosting für WordPress und eCommerce dagegen steuern. Wir geben Ihnen hier einen Überblick über die Möglichkeiten und Grenzen des Green-Hostings.
Wie in einer Doku bei ZDF klar festgestellt wurde, stünde das Internet, wäre es ein Land, an der 6. Stelle beim Stromverbrauch unter allen Staaten weltweit. Es existieren bereits mehrer Studien darüber, wie viel Strom das Netz tatsächlich verbraucht. Definitiv wurde jedoch klar, dass Webhosting enorm viel Energie braucht – und daher sorgt es für einen sehr großen CO2-Ausstoß. Ist eine Einschränkung auf diesem Gebiet überhaupt möglich?

Hat WordPress etwas mit dem Klima gemeinsam?

Die deutschsprachige WordPress-Szene setzt sich bereits intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit und WordPress auseinander. In seinem Blog setzt sich auch Simon Kraft eine Koryphäe, wenn es um WordPress geht, eingehend mit dem Thema WordPress und Nachhaltigkeit auseinander. Er hält zur Zeit regelmäßig Vorträge darüber, wie WordPress nachhaltiger wird. Die WordCamp Stuttgart 2019 hat zudem ein eigenes für den Themenbereich “Nachhaltigkeit und Performance” anberaumtes Abteil gehabt. Da WordPress sehr wichtig ist und enorm viel Energie verbraucht, um zu funktionieren.
Simon Kraft stellte fest, dass auf den Betrieb des World-Wide-Webs heute schon ca. 10% des globalen Energieverbrauchs im Jahr anfallen. Voraussichtlich wird dieser Verbrauch bis ins Jahr 2030 auf mehr als 20% pro Jahr ansteigen.
Circa 34% der Webseiten auf der Welt werden heutzutage schon mit WordPress betrieben. Man kann sagen: Die Performance mit der WordPress arbeitet, kann für die Zukunft der Erde von großer Bedeutung sein. Simon Kraft meint wir sollten dem Trend von stetig komplexeren überfrachteten Websites entgegentreten, da alle Werkzeuge für die klimafreundliche Website schon vorhanden und bekannt sind. Sie sollten nur ab sofort konsequent eingesetzt und damit genutzt werden. Er hat eine Reihe von Maßnahmen aufgelistet, mit deren Hilfe Websites nachhaltiger gemacht werden können und über die das Klima auch per Internet geschützt werden kann.
1.) Entfernen Sie unnötigen Ballast von der eigenen Webseite. Insbesondere die Bereiche, welche eine große Menge an Daten durch das Internet schicken. Das sind zum Beispiel die Karten bei Google Maps. Es sind aber auch die Social-Media-Einbindungen. Sie verbinden sich bei jedem einzelnen Seitenaufruf mit diesen Netzwerken.
2.) Braucht man Bildergalerien oder übergroße Beitragsbilder überhaupt? Beim Einpflegen eines neuen SEO-Beitrags sollte man aus umfangreichen .gifs die deutlich schlankeren Standbilder machen. Sie minimieren die Ladezeit und erklären ein Thema fachlich gleich gut. Eine besonders niedrige jpg-Qualitätsstufe reicht in der Regel aus, um sich und sein Thema bildlich darzustellen.
3.) Plugins ausmisten macht WordPress sicherer und erhöht oftmals die Geschwindigkeit beim Laden einer Seite.
4.) Wer Plugins und Themes sollte laut Simon Kraft den Code vereinfachen, bereits bestehende Code-Bibliotheken aktualisieren oder sie entfernen. Jedes nicht übertragene Byte spart seiner Meinung nach Ressourcen.
5.) Entwickler für WordPress haben es in der Hand und können viel mehr bewirken, als Sie denken. Ihr Quellcode wird auf einer großen Anzahl von Webseiten eingesetzt und verursacht Traffic. Durch einen nicht genau undurchdachten Code bei der Entwicklung, vervielfältigt sich der Traffic um ein Vielfaches!
6.) Wer selbst Webseiten oder einen Onlineshop mit WooCommerce betreibt kann einen Beitrag zum verschlanken des Netzes leisten.

Sorgt das schnellere Internet für mehr Energieverschwendung?

Nicht nur die Server, auf denen die WordPress- und WooCommerce-Projekte liegen brauchen Energie. Auch die Infrastruktur jedes der Rechenzentren benötigt eine Vielzahl an Ressourcen, beginnend mit der Klimatisierung bis zur Verwaltung und last-but-not-least das Notstromaggregat. Hosting- und Software-Anbieter brauchen viel Strom für folgende Bereiche:

  • Technische Infrastruktur
  • Büromaterialien
  • Marketing
  • Büroeinrichtung
  • Lebensmittel
  • Reinigung
  • Mobilität und Reisen

Wie sieht klimapositives WordPress Hosting aus?

Der Weg von Informationen im Internet kostet stets ein gewisses Maß an Energie. Wer seinen Kunden ein extra schnelles Portal anbietet, nutzt das performante Webhosting, das allerdings mehr Energie braucht als die schlankere aber etwas langsamere Performance. Bei Diensten wie z.B. websitecarbon.com oder ecograder.com können Sie herausfinden wie nachhaltig ihr Webdesign sowie das Hosting einer bestimmten Webseite ist.

Daher ist es sehr wichtig, dass Sie eine Webseite und einen Shop besonders gut optimieren. Das ist ein persönlicher Beitrag, den man selbst leisten kann, um den Klimaschutz voranzubringen. Page Speed & Performance sind eng miteinander verknüpfte Themen über die Sie sich als Webseiten-Betreiber im Klaren sein sollten.

Je mehr Performance beim Webhosting angeboten wird, umso mehr Energie wird benötigt!
Kann das noch klimaneutral oder klimapositivsein?

Grünes Hosting macht den fürs Webhosting benötigten Energieaufwand nicht ungeschehen. Es kann jedoch für Ausgleich gesorgt werden. Drei Optionen stehen einem Betreiber hierbei offen.

1.) Er kann darauf achten, dass er Strom aus sogenannten “sauberen” Quellen bezieht.
2.) Projekte, die den CO2-Ausstoß minimieren, also Strom einsparen, unterstützen.
3.) Die allgemeine Unternehmensphilosophie sollte auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sein.

Es gibt bereits Anbieter die für ihr Green Hosting diese drei Varianten alle einsetzen. Sie tragen daher Schritt für Schritt immer mehr zum Gemeinwohl bei. Auch gibt es mehrere Workshops zu diesem Thema. Programme zur Renaturierung tragen dazu bei, dass man nicht nur klimaneutral, sondern sogar klimapositiv arbeitet. Wer du bei einem so engagierten Anbieter hostet, trägst bereits aktiv zum Klimaschutz bei. Ganz konkret bedeutet es folgendes:

Ein Anbieter lässt bei den Eden Reforestation Projects Bäume pflanzen

Für jede WordPress-Seite und jeden WooCommerce-Shop, der bei diesem Unternehmen gehostet wird, pflanzt man bei Eden je einen Baum für den Kunden. Diese Non-Profit-Organisation ist in Regionen aktiv, die unterm Klimawandel und weltweiter Abholzung besonders leiden.
Eden hat, den eigenen Angaben nach, seit dem Jahr 2004 schon mehr als 300 Millionen Bäume neu gepflanzt und das in 5 Ländern und seinen genau 82 Projekten. Eden arbeitet bei seinen Projekten mit den Einwohner bzw. Arbeitern vor Ort zusammen, die dabei von Spendengeldern der Teilnehmer bezahlt werden. Eden Reforestation Projects ist also eine Organisation, die einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und der Bekämpfung der Armut vor Ort leistet.

Ökostrom aus Wasserkraft

Ein Webhoster, dem der Klimaschutz wichtig ist, nutzt einen 100%-igen Strom aus Wasserkraft. Es sollte Ihnen bewusst sein, dass Ökostrom immer gleich ist. Daher achten Sie insbesondere auf die folgenden Rahmenbedingungen bei Ihrem Stromanbieter:

  • Der Strom der durch den Stromanbieter geliefert wird, stammt ausschließlich aus Wasserkraft
  • Wasserstrom, welcher nicht nach dem EEG vergütet wird, ist in der Lieferung vorhanden
  • Der gelieferte Strom kommt aus Deutschland
  • Die Anlagen sind TÜV zertifiziert
  • Webhosting ist demnach aus Wasserkraft
  • WordPress Hosting ist ebenfalls aus Wasserkraft

Ihr Hosting Anbieter setzt auf allen Gebieten seines Unternehmens auf Nachhaltigkeit

Neben einem Ausgleich für das Grüne Hosting arbeitet Ihr Anbieter nach einer Unternehmensphilosophie, welche in allen ihren Bereichen nachhaltig ist. Und zwar fallen folgende Punkte unter Nachhaltigkeit:
a.I Ziele, die nicht eine Gewinnmaximierung in den Vordergrund stellen, sondern die den Nutzen für die Kunden sowie für die Gesellschaft haben.
b.) Umweltbewusste Produkte und Büüro-Materialien
c.) Nachhaltigkeit der Lebensmittel für die Versorgung der Mitarbeiter und Kunden.
d.) Unterstützung von Homeoffice und Remote Work was Abgase auf dem Weg zur Arbeit einspart.
u.v..m.
Auf Nachhaltigkeit können wir in jedem Sektor unseres Lebens achten und daher kann jeder einzelne von uns etwas für den Schutz des Klimas tun.

Wichtige Stellschrauben bei der WordPress-Performance

Sie finden im Netz eine ganze Reihe von Tipps mit deren Hilfe die WordPress-Performance optimiert werden kann. Erklärungen und Bewertungen dazu gibt es oft nicht. Hier sind die wichtigsten Ansatzpunkte in einer sinnvollen Reihenfolge und mit den passenden Erklärungen dazu, damit Sie einen besonders schnellen Erfolg feststellen können.
Die meisten Anwender interessiert vor allem wie sie die Seitenladezeit von WordPress-Projekten reduzieren können. Hier sind die Maßnahmen, mit deren Einsatz schnell und einfach die WordPress-Performance optimiert werden kann.

1.) Das Caching – wichtigster Performance-Faktor
2.) WordPress aufräumen und aktualisieren
3.) Bilder bremsen die Ladezeit aus
4.) CSS und JavaScript – ist einfach zu optimieren
5.) Hosting
6.) Renderblocking
7.) .Optimieren Sie nur den sichtbaren Bereich einer Seite
8.) Datenbank von Ballast befreien
9.) Pingbacks und Trackbacks
10.) Verhindern von Hotlinking

Optimierungsvorschläge der Tools wie z.B. Google PageSpeed Insights sind leicht umzusetzen und bringen einen Gewinn an Ladezeit. Google PageSpeed Insights gibt oft schwer zu interpretierende und kryptische Meldungen an. Wie jene, die Sie über die Optimierung von dem “above the fold Bereich” erhalten.
Konzentrieren Sie sich daher zunächst auf einfache Optimierungsschritte um dann im zweiten Schritt kompliziertere Maßnahmen in Angriff zu nehmen.
Die Ladezeitoptimierung ist kein Selbstzweck. Neben dem verbesserten Erlebnis für die Nutzer einer Website, bringt die kürzere Ladezeit Vorteile bei der Sichtbarkeit des Angebots bei der Suchmaschine. Sie können sich Schritt für Schritt durch diese Tipps arbeiten und als Ergebnis ist die Ladezeit Ihrer Seite verbessert.

Die Verbesserungsvorschläge von Google PageSpeed Insights,

1) Caching

Caching bedeutet, dass eine Seite, fertig gerendert, aus dem Zwischenspeicher geladen wird.
Vorteil von Caching ist: WordPress muss den Inhalt nicht bei jedem einzelnen Seitenaufruf neu berechnen. WordPress basiert auf dem besonders langsamen PHP, daher ist insbesondere hierbei der Cache elementar. Er verhindert nämlich, dass PHP immer wieder erneut ausgelesen wird.

Es gibt für Caches zwei Umsetzungsvarianten:

a.) Schnellere Performence über Caching-Plugins wie W3 Total Cache und WP Super Cache, die einer gewissen Handarbeit benötigen.
b.) Schnellere Performence über einen Hoster, der serverseitiges Caching anbietet. Sie können dann auf Caching-Plugins verzichten. Der Hostinganbieter übernimmt in dem Fall die Konfiguration des Zwischenspeichers.
Ist das performante Caching eingerichtet, dann ist mehr WordPress-Performance bereits gegeben.

2) WordPress aufräumen und aktualisieren

Die häufigste Ursache der langen Ladezeiten ist die überladene WordPress-Installation.
Bei der überladenen WordPress-Installation sind meist zu viele Plugins installiert worden. Im allgemeinen sollten weniger Plugins installiert werden, um die Seite schneller werden zu lassen. Plugins sind wichtig und notwendig, allerdings sollte man nur Plugins installieren die wirklich benötigt werden.
Achten Sie zudem darauf ein Plugin nicht nur zu deaktivieren, sie sollten komplett gelöscht werden.
In der Pluginübersicht sehen Sie genau, wie viele Plugins installiert, aktiviert und noch nicht aktualisiert sind. Die Plugin-Übersicht zeigt auch an, wie viele der Plugins aktuell deaktiviert sind. Fragen Sie sich daher ob Sie das deaktivierte Plugin brauchen. Das Gleiche gilt auch für Themes. Mehr als ein Theme braucht man nicht. Plugins und Themes fügen der Seite mehr PHP-Code hinzu. Die Seite wird dadurch sperriger, langsamer und ist anfälliger für Angriffe von außen. Da PHP eine besonders langsame Skriptsprache ist, ist es von Vorteil wenn weniger davon im Quelltext vorhanden ist.

3.) Bilder bremsen die Ladezeit aus.

Effektivste und einfachste Maßnahme, um die Seitenladezeit zu verringern, ist es Bilder zu Verkleinern. Hier sparen Sie zum Teil große Datenmengen ein. Bei einer “lossless image compression” verringert sich die Dateigröße Ihrer Bilder, ohne dass es dabei zu sichtbaren Qualitätsverlusten kommen kann. Die Seite verändert sich nur wenig. Durch Bildoptimierung verringert sich die Größe des Bildes deutlich.
Bilder machen meist den größten Anteil einer Datenmenge der Website aus. Das Verkleinern von Bildern ist also ein sehr wichtiger Optimierungsschritt beim Green Hosting. Die Bildoptimierung kann entweder manuell oder aber per Plugin wie dem WP Smush gemacht werden.

Das Plugin ist in der tat eine sehr komfortable Lösung. Denn es erlaubt es einem nicht nur die neuen Bilder und ihre Thumbnails komprimieren zu können, sondern es knöpft sich automatisch auch alle bereits bestehenden Bilder auf der Seite vor. Bei WP Smush muss der Dienst aber bezahlt werden.

4.) CSS und JavaScript – ist einfach zu optimieren

JavaScript- und CSS-Dateien stellen ebenfalls eine sehr große Datenmenge auf einer Website. Wenn Sie CSS und JavaScript optimieren möchten, ist Folgendes zu tun:
a.) Zusammenfassen der CSS und JavaScript Einzeldateien. Jede der Dateien muss vom Browser einzeln angefragt werden. Was HTTP-Requests erzeugt, welche die Ladezeit der Seite verlängern. Werden die Skripte zusammengefasst, dann verringern sich die zu ladenden Dateien erheblich und auch die Zahl an Requests. Auch Plugins können diese Aufgabe für Sie übernehmen.
b.) Reduzieren: CSS- und JavaScript-Dateien ermöglichen auf einer Seite Funktionen und Designs. Geschrieben ist der Code von einem Menschen. Gelesen wird er allerdings von Maschinen. Der Computer braucht keine Leerzeichen, Kommentare usw. um eine Seite korrekt aufzubauen. Plugins, wie z.B. Autoptimize und Better WordPress Minify konvertieren den CSS und JavaScript des Menschen in einen maschinenlesbaren Code. Einzelne Datenpakete werden dabei kleiner und ihre Übertragung erfolgt schneller.
c.) Komprimieren: Der letzte Schritt der Optimierung ist die Komprimierung von Datenpaketen, die der Webserver an einen Browser schickt. Der Server minimiert dabei die Dateigröße der Request und der Browser kann diese schneller entpacken und berechnen. Die GZIP-Komprimierung kann z.B. über Caching-Plugins eingerichtet werden oder über die manuelle Einstellung in der .htaccess. Auch Ihr Hoster kann die Komprimierung serverseitig aktivieren.

Die vier oben genannten Bereiche sparen ihnen viel Ladezeit ein und das mit belativ wenig Aufwand!

5) Ohne Hosting ist alles nichts

Die bereits genannten vier Optimierungsfelder versprechen eine sehr große Ladezeitverkürzung, können aber durch das Hosting ausbremst werden. Damit meinen wir nicht die Hardware-Voraussetzung für WordPress , sondern es sind bestimmte Technologien gemeint, die es dem Hoster ermöglichen WordPress zu optimieren.
Performantes WordPress-Hosting soll die folgenden Eckdaten bieten:

  • SSD-Festplatte
  • PHP Memory-Limit mit 64MB oder 128MB
  • Rechenzentrum innerhalb von Deutschland
  • PHP7
  • HTTP/2
  • kostenloses SSL-Zertifikat

Zudem muss man sich beim Shared Hosting den Server und damit die Rechenleistung nicht teilen. Das bietet mehr Leistungssicherheit. Billige Hostingtarife können in der Performance nicht mit einem virtuellen Server mithalten.

6) Renderblocking

Tools wie Google PageSpeed Insights beschweren sich immer wieder über die Ladereihenfolge, welche das Rendering verhindert. Das Laden dieser Seiten dauert länger. Durch eine richtige Ladereihenfolge kann Renderblocking verhindert werden. Plugins können die Optimierung der Ladereihenfolge zwar übernehmen, können sie aber nicht immer vollständig übernehmen. Die besten Ergebnisse erreicht ein Webdesigner, der die Funktionen der Seite gut kennt.

7.) .Optimieren Sie den sichtbaren Bereich der Seite

Die gefühlte Ladezeit ist entscheidend für ein Besucher der betreffenden Seite. Diese Ladezeit kann ebenfalls verkürzt werden. Der User hat den Eindruck, dass die Seite komplett aufgebaut ist, im Hintergrund jedoch wird noch gerechnet.

Bei der Optimierung des Above the Fold genannten Bereichs ist die Ladereihenfolge wichtig. Inhalte und Funktionen werden bevorzugt, die ein Besucher auf seinem Bildschirm dargestellt bekommt.
Der obere Bereich wird Besuchern ohne zu Scrollen angezeigt. Dieses ist der Above the Fold. Alle weiteren Informationen erhält der Besucher durch scrollen. Auch hierfür gibt es Plugins, die Sie nutzen können

8) Datenbank von Ballast Befreien

Neben den Bildern und Skripten, wird auch die Datenbank mit der Zeit immer größer. Auch dafür gibt es Tools, die eine Datenbank schlank halten können wie es das Plugin WP-Optimize ist.

9)Pingbacks und Trackbacks

WordPress interagiert mit anderen Seiten über Pingbacks und Trackbacks. Immer, wenn Ihre Webseite oder einer von Ihren Blogposts auf der anderen Seite angesprochen wird, wird Ihre Seite direkt benachrichtigt – und die Datenbank belastet. Wer dieses Feature nicht unbedingt braucht sollte daher Pingbacks und Trackbacks auf seiner Website deaktivieren. WP-Optimize hilft Ihnen dabei. Pingbacks und Trackbacks führen aber nicht zu einer erheblichen Performanceeinbuße, sodass es eher ein untergeordnetes Problem damit gibt.

10) Verhindern von Hotlinking

Wenn jemand einen Link ein Bild, das sich auf Ihrem Server befindet, setzt, nennt man das Hotlinking. Das kann man mit einem speziellen Code dafür in der .htaccess Datei verhindern. Stellt Ihr Hostinganbieter nicht einen Apache, sondern Nginx-Webserver bereit, dann hilft Ihnen der Support weiter. Auf dem Nginx-Server ist keine .htaccess-Datei vorhanden, die Sie selbst manipulieren könnten.

Macht CDN einen Sinn für mich?

Macht ein CDN die Seite auch für Besucher in Deutschland schneller?, Wozu braucht man ein CDN? und ist CDN für den eigenen Blog bzw. Shop wichtig?”. Diese Fragen kann man allesamt mit “Nein” beantworten.
Das CDN macht nur dann Sinn, wenn die Nutzer auf dem Globus weit auseinander sind. Wer also Kunden in verschiedenen Kontinenten hat, sollte ein CDN zur Optimierung der WordPress-Performance einsetzen ansonsten kann man es direkt ausschalten.

Fazit:

Mit den richtigen Optimierungsschritten, die zu Teil kompliziert wirken, ist Green Hosting durchaus möglich. Nutzer haben oft Berührungsängste mit den Bereichen, wo sich sehr einfach Ladezeit einsparen lässt. Konzentrieren Sie sich auf die Möglichkeiten der Optimierung mit relativ wenig Aufwand, dann können Sie bereits große Fortschritte bei der Verringerung der Ladezeit Ihrer Website machen. Lassen Sie sich nicht von Ratschlägen der Tools wie z.B. Google PageSpeed Insights in die Irre führen. (PageSpeed Insights ist einer der Online-Dienste von Google, der die Ladezeit Ihrer Internetpräsenz untersucht, um sie zu optimieren. Bei PageSpeed Insights wird neben dem Aufbau der HTML-, CSS- und JavaScript-Dateien die Integration der Bilder ohne Interlacing und die Cache-Vorgaben der einzelnen Website). Beim Green Hosting geht es um die Reduzierung der Performance und um die Nutzung von Ökostrom.

Die Ladezeitoptimierung geschieht in nur wenigen Bereichen:

  • Reduzierung von der Größe Ihrer Website
  • Verringerung der HTTP-Requests
  • Komprimierung einzelner Datenpakete
  • Optimierung für den Nutzer

Wer an den wichtigsten Stellschrauben von der Performance dreht, kann seine Seite so optimieren, dass sie Strom einspart und trotzdem bestens funktioniert. Es gibt Anbieter von Webhosting die den Klimaschutz für sich entdeckt haben und bei einem solchen Anbieter ist jeder, dem Green Hosting in Verbindung mit WordPressam Herzen liegt, gut aufgehoben.

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